07.12.2017
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Seide oder Satin, Pyjama oder Onesie? – Über die Wahl der richtigen Bett- und Nachtwäsche im Winter

von Katja Gartung
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Die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen sinken… und jedes Jahr wieder stellen wir uns die Fragen: Muss ich mein Schlafzimmer eigentlich heizen? Welche Bettwäsche ist im Winter am sinnvollsten? Und was ziehe ich in kalten Winternächten an, damit ich weder friere noch schwitze?

Zunächst einmal die gute Nachricht für alle Frischluftfans: Auch noch bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich kann man nachts unbesorgt bei offenem Fenster schlafen. Das ist sogar gesund. Frieren sollte man allerdings nicht, denn das beeinträchtigt die Nachtruhe und es kann sein, dass man sich morgens nicht frisch und ausgeruht fühlt. Aber auch wer es lieber gemütlich und kuschelig-warm mag, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er nachts das Fenster geschlossen lässt. Wer zur letztgenannten Spezies gehört, sollte jedoch darauf achten, dass er sein Schlafzimmer so wenig wie möglich - am besten gar nicht - heizt, und tagsüber mindestens zwei bis drei Mal gründlich stoßlüftet, damit ein Luftaustausch stattfinden kann. Die ideale Schlafzimmertemperatur liegt übrigens im Sommer wie im Winter bei maximal 15 bis 18 Grad Celsius.

Für einen erholsamen Schlaf und um morgens frisch und ausgeruht aus dem Bett zu klettern, ist auch die Wahl der richtigen Bettwäsche wichtig. Im Winter eignen sich besonders kuschelige Biber-, Frottee-, Flanell-, Jersey- oder Mikrofaser-Bettbezüge, um ideal temperiert und entspannt durch die Nacht zu kommen. Auch Bettwäsche aus Seide eignet sich gut, denn während sie im Sommer kühlt, wärmt sie im Winter. Aber auch das klassische Baumwollmaterial sowie Satin oder Perkal sind geeignete Optionen für den Winter. Winter-Bettwäsche besitzt im Idealfall ein ausgeprägtes Wärmespeichervermögen und wirkt isolierend. Auch sollte sie überschüssige Wärme und Feuchtigkeit gut abtransportieren können, also atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend sein. Allerdings empfiehlt es sich, beim Kauf der Bettwäsche für den Winter nicht nur auf die Eigenschaften des Materials, sondern auch auf seine persönlichen Präferenzen zu achten. Der eine fühlt sich wohler in weichen, angerauten Biber- oder Flanell-Bezügen. Der andere mag lieber das Gefühl von Satin- oder Seidenbettwäsche auf der Haut. Wenn es also die ideale Winter-Bettwäsche gibt, so ist das immer eine Kombination aus dem Material und den individuellen Vorlieben.

Ähnlich verhält es sich mit der Nachtwäsche im Winter. Menschen haben auch hier ganz unterschiedliche Vorlieben. Ganz egal, ob man am liebsten im Schlafanzug oder im Pyjama, im Nachthemd oder im Negligé, in Unterwäsche, im Onesie oder nackt schläft… in erster Linie geht es darum, dass man sich wohl fühlt, denn das ist eine Grundvoraussetzung für gesunden Schlaf. Vor allem Baumwolle und wärmespendendes Frottee oder Flanell sind im Winter beliebte Materialien für Nachtwäsche. Menschen, die nachts viel schwitzen, sollten bei der Auswahl der Nachtwäsche darauf achten, dass diese atmungsaktiv ist. Ansonsten ist alles erlaubt.

 

Foto: pexels.com